Die kommunale Wärmeplanung ist in Bayern eine gesetzlich vorgeschriebene Aufgabe. Ziel ist es, die Wärmeversorgung der Kommunen künftig klimafreundlich, effizient und zukunftssicher zu gestalten. Entsprechend der Bayerischen Verordnung zur kommunalen Wärmeplanung müssen kleinere Kommunen ihre Planungen bis spätestens Mitte 2028 vorlegen. In der ILE-Abteiland wurden hierzu im Januar zwei Bürgerdialoge durchgeführt. Der erste Bürgerdialog fand am 13. Januar 2026 in Jandelsbrunn statt und richtete sich an die Kommunen Jandelsbrunn, Waldkirchen, Breitenberg und Neureichenau. Ein weiterer Bürgerdialog folgte am 22. Januar 2026 in Hauzenberg für die Kommunen Hauzenberg, Sonnen, Thyrnau und Obernzell.

m Rahmen der Veranstaltungen wurde der aktuelle Stand der kommunalen Wärmeplanung vorgestellt. Das Projektteam um Sebastian Weisz und Eva Greindl vom beauftragten Planungsbüro Nigl + Mader GmbH aus Röhrnbach präsentierten den bisherigen Projektfortschritt. Grundlage der Planung ist eine umfassende Bestandsanalyse, in der unter anderem der Wärmebedarf der Gebäude, die bestehende Infrastruktur sowie mögliche Potenziale für erneuerbare Wärmequellen untersucht werden. Deutlich wurde dabei, dass die kommunale Wärmeplanung als praxisnaher Prozess verstanden wird. „Es geht nicht um Konzepte für die Schublade“, betonte Thomas Mader, Geschäftsführer von Nigl+Mader. Ziel sei es vielmehr, umsetzbare Lösungen zu entwickeln, von denen Kommunen wie auch Bürgerinnen und Bürger profitieren können.

Ein zentrales Element der kommunalen Wärmeplanung ist die Beteiligung der Öffentlichkeit. Die Rückmeldungen aus der Bürgerschaft fließen direkt in den weiteren Planungsprozess ein und leisten einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer langfristig sicheren, bezahlbaren und klimafreundlichen Wärme-versorgung in der ILE-Abteiland.

Die im Bürgerdialog vorgestellten Präsentationen können unter https://abteiland.de/downloads/ heruntergeladen werden.